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SALEM-Uganda zählt auf Ihre Hilfe im Kampf gegen Corona

29.03.2020

Der erste Fall einer COVID 1-Infektion wurde in Uganda am 21. März 2020 festgestellt. Bis jetzt (Stand: 31.03.) sind es 44 Infizierte. Die Regierung hat bereits davor viele internationale Flüge gestrichen und Schulen geschlossen. Inzwischen sind die Grenzen geschlossen und es gibt keine internationalen Flüge mehr. Der gesamte öffentliche Verkehr ist unterbunden, lediglich Transporte von Lebensmitteln sind noch erlaubt. Der Abstand zwischen Personen muss 4 Meter betragen.

Verständlich, dass sowohl Regierung als auch die Bevölkerung eine riesige Angst vor dem Virus haben. Wie könnte das arme Land auch damit fertig werden? Das Virus-Research Institute und auch die großen Krankenhäuser bereiten sich für einen großen Ansturm an Patienten vor, aber was passiert mit den kleinen Krankenstationen? Im Moment machen wir uns Sorgen um unser SALEM-Projekt in Ostuganda. Zur Krankenstation werden auch Menschen mit Fieber und Husten, also mit Verdacht auf eine Corona-Infektion, kommen. Die Regierung hat noch keine Maßnahmen ergriffen, um Mitarbeiter zu schützen oder der Bevölkerung Möglichkeiten des Schutzes zu bieten.

Nun bat uns der Leiter von SALEM-Uganda, Denis Medeyi, um Hilfe:

Im SALEM-Krankenhaus sollen 4 Handwaschstationen neu entstehen; sie sollen 24 Stunden täglich zugänglich sein und mit Wasser und Seife ausgestattet sein. Im restlichen SALEM-Projekt sollen weitere 6 Handwaschstationen aufgestellt werden. Auch in Uganda ist Mundschutz Mangelware. So noch möglich, soll etwas für die SALEM-Krankenstation angeschafft werden. Außerdem sollen in der SALEM-Näherei so viele Mundschutze wie möglich genäht werden, zum Schutz der Mitarbeiter, aber auch für die Dorfbevölkerung. Außerdem ist geplant, stabile Handschuhe, Bürsten etc. für Putzarbeiten, Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe und ein Infrarotthermometer für die Krankenstation anzuschaffen.

Die Kosten dafür schätzen wir im Moment auf 2.500,-- Euro.

Aber auch das Kinderdorf braucht Unterstützung. Die Lebensmittelpreise sind in wenigen Tagen auf das Doppelte gestiegen, die Kinder brauchen aber regelmäßige Versorgung. Weiterhin suchen wir auch Paten für die Kinder, dafür ist jeder noch so kleine Betrag herzlich willkommen. Die Kosten für ein Kind im SALEM-Kinderdorf betragen ca. 50,00 Euro im Monat, inklusive der Schulgebühren in der Schule in Nakaloke.

Die Einkommen schaffenden Projekte fallen weg, das Gästehaus ist fast leer, auch die Schneiderei hat kaum noch Absatz. Wir hoffen, in diesem Bereich durch die Herstellung von Mundschutz die Verluste ein wenig kompensieren zu können und gleichzeitig der Bevölkerung dabei helfen können, sich besser zu schützen.

Wir freuen uns über jede noch so kleine Hilfe! Bitte nutzen Sie unsere Möglichkeit zur Online-Spende.

SALEM-Spendenkonto

SALEM-Stiftung
VR Bank Oberfranken Mitte
BIC GENODEF1KU1
IBAN DE10 7719 0000 1000 2557 77

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