Nachrichten

Zusammen schaffen wir das! (Teil II: Projekte weltweit)

30.03.2020

Ein Virus verändert die Welt

Und hier finden Sie Einschätzungen zur Lage in unseren Auslandsprojekten. Wir bitten Sie, uns hier besonders beim Kampf gegen Corona zu unterstützen. Dies sind aktuelle Berichte. Die Situation ändert sich aber natürlich ständig. Wir bitten dies zu bedenken.

SALEM-Uganda

Auch aus unserem ugandischen SALEM-Dorf erreichte uns ein ausführlicher Bericht von der Projektbeauftragten Gertrud Schweizer-Ehrler. Im Moment sind die Zahlen der Infizierten zwar noch gering, aber man hat verständlicherweise Angst, dass das arme Land mit einem großen Ausbruch nicht fertig werden würde. Gerade für die kleinen Krankenstationen wie die in SALEM-Uganda ist es besonders schwer, bei nicht vorhandener Schutzausrüstung eine Behandlung gewährleisten zu können. Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht zur Lage in SALEM-Uganda. Bitte unterstützen Sie uns beim dortigen Kampf gegen Corona!  

SALEM-Ecuador

Projektleiter Jonas Lange hat uns vor kurzem einen Lagebericht aus Ecuador geschickt. Auch hier wird dem Corona-Virus mit drastischen Maßnahmen wie Ausgangssperren und einem Shutdown des öffentlichen Lebens begegnet.

Leider ist das ecuadorianische Gesundheitssystem nicht so gut ausgebaut und so blickt man mit großer Sorge auf die ansteigenden Fallzahlen. In dem Gebiet um unser Jugendzentrum leben viele Menschen an der Armutsgrenze und haben schon jetzt kein Geld für Lebensmittel mehr. Da wir im Moment die Kinder und Jugendlichen nicht betreuen können, hat unser SALEM-Team vor Ort eine Lebensmittel-Nothilfe gestartet, um Familien mit dem Nötigsten versorgen zu können. Außerdem möchten wir den von uns betreuten Kindern telefonisch oder auf anderen Wegen weiter zur Seite stehen.

Den ausführlichen Bericht  sowie eine Möglichkeit zum Onlinespenden finden Sie hier.

SALEM-Russland

Nachdem die Lage in Russland anfangs noch relativ entspannt war, steigt hier – besonders in Moskau – nun auch schnell die Zahl der Infizierten. Seit dem 16. März sind die Schulen geschlossen und ab dem 30. März soll für alle eine arbeitsfreie Woche sein. Die Maßnahmen scheinen noch zögerlich im Vergleich zu Deutschland, so sind z. B. auch noch die Kirchen geöffnet. Allerdings gibt es hier gravierende regionale Unterschiede.

Den Menschen wird auch hier angeraten, möglichst zu Hause zu bleiben und Kontakte zu vermeiden. Die Geschäfte sind größtenteils noch geöffnet.

In unserem SALEM-Dorf in der Nähe von Kaliningrad ist man vor allem froh, dass noch alle gesund sind.

SALEM-Togo

Auch in Togo sind bereits Schulen, Moscheen und Märkte geschlossen, obwohl die Fallzahlen noch relativ gering sind. Da aber in diesem armen Land das Gesundheitssystem nicht sehr ausgereift ist und das Geld für ausreichende Test nicht da ist, ist von einer höheren Dunkelziffer auszugehen. Ein großer Ausbruch wäre auch hier eine Katastrophe.

In unserem Projekt ist die Lage noch relativ entspannt, da ländliche Gebiete derzeit nicht so stark betroffen sind. Die Lebensmittel in den Städten werden zwar allmählich knapp, aber durch unseren eigenen Gemüsegarten sind unsere Mitarbeiter unabhängiger.

nach oben ▲