Nachrichten

Neues aus SALEM-Uganda

16.03.2020

Heuschreckenplage und andere Katastrophen

Vor ein paar Wochen, bevor das Ausmaß der Corona-Krise so richtig zu begreifen war, hat SALEM-Geschäftsführer Samuel Müller unserem Projekt SALEM-Uganda einen dienstlichen Besuch abgestattet, um sich - wie üblich - ein persönliches Bild über das SALEM-Dorf zu machen.

Unser Projekt steht sehr gut da: wir haben dort u.a. ein angesehenes Gesundheitszentrum kurz vor der Zertifizierung zum Krankenhaus, eine Krankenpflegeschule, die eine qualitativ hochwertige Ausbildung anbietet und ein gut funktionierendes Kinderheim.

Leider reißen aber momentan die schlechten Nachrichten von dort einfach nicht ab. Während wir uns hier in Deutschland wegen der drohenden Corona-Welle sorgen, macht den Menschen in Uganda zusätzlich zu dieser Angst noch die Heuschreckenplage zu schaffen.

Samuel Müller hat uns Bilder von einem Heuschreckenschwarm mitgebracht. Dieser ist nur noch wenige Kilometer vom SALEM-Dorf entfernt. Die riesigen Schwärme fressen alles ab und zerstören so die Ernten der Menschen. Es droht also bald eine Hungersnot, vor allem in den ländlichen Gebieten wie rund um unser Dorf.

Vor ein paar Tagen erreichte uns dann auch noch die Meldung, dass die Menschen mit Unwetter und starken Fluten zu rechnen haben. Außerdem fordert man dazu auf, Vorräte anzulegen. Es müssen auch dort alle zusammenhalten, um dies alles bewältigen zu können. Bitte lassen Sie uns nicht die Menschen vergessen, denen es noch schlechter als uns geht und uns nach unseren momentanen Möglichkeiten helfen!

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