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Erntedankfest: Es gibt immer viel Anlass für Dank

12.10.2018

Für alle, die auch gerne etwas über die Ereignisse in unseren Einrichtungen in Deutschland wissen möchten, haben wir hier einen Bericht aus dem unterfränkischen SALEM-Höchheim. Im Zuge der Vorbereitungen für das alljährliche Erntedankfest hat Gerda Lipfert auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und das Wichtigste zusammengefasst. Wir möchten Sie gerne an unserem alltäglichen und manchmal auch nicht so alltäglichen Leben teilhaben lassen.


Jahresbericht Oktober 2017 – September 2018

Oktober:

In der TSM (tagesstrukturierende Maßnahmen) wurde das geerntete Obst zu Marmelade verarbeitet und in den Gruppen verteilt. Im Oktober musste viel Laub gerecht werden. Jeder der konnte, half mit. Leider begann die Arbeit wieder von vorn, wenn ein erneuter Windstoß die Bäume schüttelte.

November: In der TSM wurde eifrig für den Weihnachtsmarkt in Höchheim gebastelt und außerdem Plätzchen gebacken.

Dezember: Der Nikolaustag wurde wie jedes Jahr im Gästehaus gefeiert.  

SALEM-Geschäftsführer Gerhard Lipfert feierte seinen 70. Geburtstag und freute sich riesig über die vielen guten Wünsche, die er von allen Seiten bekam.

Beim Weihnachtsmarkt in Höchheim wurden Arbeiten aus der Schreinerei und von der TSM verkauft. In der Weihnachtszeit sind viele Bewohner nach Hause gefahren. Für alle, die in Höchheim geblieben sind, wurde wieder eine Andacht mit den Tieren in der Reithalle veranstaltet.

Februar: Es fand erst eine kleine Faschingsparty der Ritter im Fernsehraum statt, später gab es auch noch eine große Faschingsfeier für alle im Gästehaus. Es wurde dabei viel getanzt und gespielt.

Bei den Rittern und Marabus wurden die Zimmer- und Badezimmertüren umgebaut, was für viel Aufregung sorgte.

März: In der TSM wurde fleißig für Ostern gebastelt.

April:  Die TSM übernahm die Grabpflege auf dem Friedhof und säuberte die Blumenbeete. Die Ritter unternahmen viel, so gingen sie z.B. nach Irmelshausen zur Irischen Nacht und zum Maibaumaufstellen.

Mai: Seit Ende April war es fast hochsommerlich warm. Es gab überhaupt keinen Frühling, die Gärtner kamen mit der Arbeit kaum herum, denn das Unkraut ist natürlich schneller gewachsen als die Gemüsepflanzen. Die TSM verarbeitete Löwenzahnblüten und Holunder zu Marmelade, die in allen Gruppen gern angenommen wurde.

Juni:  In der TSM wurde für das Sommerfest gebastelt.

Der Mai war schon sehr warm, aber jetzt wurde es richtig heiß. Vor allem in der Gärtnerei stöhnten alle. Sie mussten gießen, gießen, gießen. Am Nachmittag hielt man es im Gewächshaus und auch im Freien in der Sonne nicht mehr aus. In der Montage lief ständig der Ventilator und alle Fenster wurden geschlossen.

Die Füchse verbrachten ihren Gruppenurlaub wieder einmal im Europapark in Rust.

Juli: Das Sommerfest war das Highlight im Juli. Alle machten sich Gedanken, was man zu dem Thema „Alles im Gleichgewicht?!“ machen könnte. Alle Gruppen boten interessante Spiele und Aktionen an. Der Gottesdienst mit Slackline und das Theaterstück waren die besonderen Höhepunkte. Trotz der großen Hitze und der vielen Feste im Umkreis sind viele Besucher gekommen.

Die Uhus freuten sich, dass sie von einer Spende 5 Fahrräder kaufen konnten.                                                                                       

August: Der August war nicht weniger heiß als der Juni und Juli. Die Gärtner kamen mit dem Gießen kaum nach. Die Honigernte war in diesem Jahr außergewöhnlich gut. Die Blumen und Wiesen sind durch die Hitze vertrocknet, aber trotzdem hingen die Bäume voller Obst.

Die Uhus unternahmen eine mehrtägige Radtour über Hassfurt und Bamberg nach Forchheim und über Ebern wieder zurück.

September: Die  große Hitze ließ etwas nach, es war aber meist noch sommerlich warm. Die Apfelernte begann, es waren Unmengen an Äpfeln, die geerntet werden mussten. Es gab also reichlich Grund, sich bei Gott für die reiche Ernte zu bedanken.

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