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Aus Kindern werden Leute

29.06.2022

Und was für welche!

Johana Orozco kam im Alter von 8 Jahren zum ersten Mal mit dem SALEM-Zentrum in Mindo (Ecuador) in Kontakt. Beim Vorbeilaufen sah sie spielende Kinder und da ihr Zuhause kein Ort war, an dem sie viel Zeit verbringen mochte, betrat sie einfach das SALEM-Gelände und spielte, lachte und lernte von da an mit den anderen.

Hier fand sie einen Ort der Geborgenheit mit verlässlichen Erwachsenen, gesunder Ernährung, aber auch mit Eigenverantwortung und verschiedenen Aufgaben, die man für die Gemeinschaft erledigen musste. Sie sah dort, dass es auch Erwachsene gibt, die Kinder und Jugendliche mit Respekt behandeln, und dass die Kinder sich wiederum auch so benahmen und miteinander sprachen.

Die Zeit bei SALEM tat ihr so gut, dass Johana kurz nach der Jahrtausendwende eines der ersten Kinder war, die bei SALEM-Ecuador wohnen wollten. Über mehr als 10 Jahre hinweg war unser SALEM-Zentrum damals ein Internat und Freizeitzentrum für Kinder und Jugendliche, die einen Ort brauchten, wo sie sich zurückziehen konnten.

Johana sagt heute, dass es die Verlässlichkeit und die positive Stärkung durch das ganze Team gewesen seien, die sie an SALEM fasziniert hätten. Die 10 Jahre, die Johana wochentags bei SALEM verbrachte, haben sie geprägt. Dank der unterstützenden, kommunikativen und gesunden Alltagsstruktur, die sie bei SALEM hatte, lernte sie, mit ihrer schwierigen Familiensituation umzugehen. Heute hat Johana auch eine gute Beziehung zu ihrer Mutter und dem Rest der Familie.

Darüber hinaus haben sich bei SALEM viele Freundschaften entwickelt. „Ich bin sehr glücklich, dass ich während dieser Zeit zusätzliche `Geschwister` gefunden habe. Wir sind uns alle immer noch sehr nah und haben untereinander enge Beziehungen.“

Demnächst wird sie ihr Studium in Sozialer Arbeit an der Technischen Universität Ambato abschließen. Noch immer verbringt sie so viel Zeit wie möglich bei SALEM. Derzeit ist Johana damit beschäftigt, die erste sozioökonomische Studie für Mindo durchzuführen. Sie hofft, dass Mindo und die umgebenden Gemeinden von den Resultaten der Studie profitieren können. Johanas Arbeit wird es SALEM erlauben, zu beurteilen, welche Projekte und Initiativen der Gemeinschaft einen Nutzen bringen. Die Hoffnung ist auch, dass die lokalen Behörden die Resultate dazu verwenden, soziale Angebote und Bildungsressourcen besser auf die Gesellschaft zu verteilen.

Wir sind sehr froh, dass wir engagierten und fähigen jungen Menschen Möglichkeiten eröffnen können, ihren eigenen Weg gehen zu können. Umso erfreulicher, wenn diese sich dann auch entschließen, SALEM und die von uns betreuten Kindern und Jugendlichen weiter zu unterstützen.

SALEM-Ecuador bietet kein Internat für Kinder mehr an. Heute fokussieren wir uns auf die Hilfe und Unterstützung für so viele Kinder und Jugendliche wie möglich im Rahmen einer heilpädagogischen Tagestätte und der Familienhilfe. Wenn Sie uns unterstützen möchten, können Sie dies auch durch eine Online-Spende.

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