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Félicitations à SALEM-Togo!

15.09.2020

Unser Projekt in Togo feiert sein 20-jähriges Bestehen

Im September 2000 hat SALEM die Station in Togo/Bassar gegründet, um die Menschen durch Umweltbildung aufzuklären und das Land durch Wiederaufforstung grüner zu machen. Seitdem pflegt Projektleiter Gbati Nikabou mit seinen Mitstreitern unermüdlich die Erde, bepflanzt, forstet auf und gibt sein Wissen weiter.

Ein Rückblick auf die Entwicklung

Vier Jahre später fand - in Zusammenarbeit mit anamed international - das erste Seminar in Natürlicher Medizin statt, eine fantastische Möglichkeit zur Weiterbildung und zum Austausch. Dort versammeln sich regelmäßig Multiplikatoren und sichern und bereichern so das Wissen um die Natürliche Medizin. Die jüngste Teilnehmerin eines Seminars hat sich damals besonders für den Neembaum und seine Verwendung interessiert. Inzwischen hat sie eine Produktion von naturheilkundlichen Produkten wie Neem-Seife, Ölen und Tinkturen aufgebaut und fördert Jugendliche durch Weiterbildung und Anstellung. Diese Geschichte ist auch ein Samen, der bei SALEM-Togo gesät wurde und gut aufgegangen ist.

Ein großer Schritt konnte 2009 mit dem Bau des Umweltbildungszentrums in Baghan gemacht werden. So wurde unsere Arbeit auf eine Region ausgeweitet, in der immer nur abgeholzt, aber nichts nachgepflanzt wurde. Folge davon ist einer Verwüstung der Region. Mittlerweile haben wir unser Ziel, 30 Hektar Land zusammen mit der Bevölkerung der umliegenden Dörfer wieder aufzuforsten, beinahe erreicht!

Jedes Jahr werden in unserer Baumschule Tausende Bäumchen produziert, die dann in der Umgebung Schatten spenden und zusammen mit Steinwällen den Boden vor Erosion schützen. Spezies, die vom Aussterben bedroht sind und solche, die dem Klimawandel besser widerstehen, werden hierbei bevorzugt angebaut. An den Schulen unterrichtet Gbati Nikabou, der einst selbst Deutschlehrer war, Schüler und auch Lehrer darin, was sie selbst tun können, um ihre Umwelt zu schützen.

Zum ersten Mal fand 2014 das SALEM-Seminar für Gesundheits- und Umweltbildung im Zentrum in Baghan statt. Die Teilnehmer waren begeistert und kreierten den Slogan „SALEM – meine Pflanze, meine Gesundheit, meine Umwelt!“ als Zeichen ihrer Wertschätzung.  Das Zentrum bietet außerdem Platz für einen Demonstrations- und einen Heilpflanzengarten, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Daneben wurde der SALEM-Wald geschaffen, der heute Schatten spendet und auch eine Bienenzucht beherbergt. Erste Zeichen, dass sich die Natur dort regeneriert, ist, dass es dort mehr regnet als in den Städten in der Nähe. Das Mikroklima hat sich sehr verbessert, auch die Vögel lieben hörbar diesen wundervollen Ort!

Im letzten Jahr konnten wir das Projekt Brunnenbau in Bassar angehen und fast schon abschließen. Ein herzliches Dankeschön hier an unsere Spender für jegliche Unterstützung und auch für die Gaben all die Jahre zuvor!

Außerdem möchten wir uns sehr bei Gbati Nikabou und seinen Mitarbeitern Adèle, Hilary, Silviane und Tanko bedanken. Ohne sie wäre die Arbeit der vergangenen Jahre nicht möglich gewesen und so hoffen wir auf viele weitere Jubiläen in SALEM-Togo, wo wir weiter im Sinne von Natur und Mensch wirken wollen.

Wer unser Projekt in Togo unterstützen möchte, kann dies hier bequem online tun.

Bilder aus 20 Jahren SALEM-Togo

Bilder aus den Anfängen; hier Dezember 2002 März 2003: Gbati Nikabou und heutiges SALEM-Aufsichtsratsmitglied Charlie Grimm Erstes Seminar 2004; mit im Bild SALEM-Geschäftsführer Samuel Müller und heutiger Projektleiter in SALEM-Ecuador Jonas Lange Agnes Ziegelmayer beim Seminar SALEM hat am Gymnasium von Bassar Bäume gepflanzt Die gleichen Bäume am Gymnasium ein paar Jahre später
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