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Das Gesundheitszentrum auf dem Weg zum Krankenhaus

29.11.2019

SALEM-Uganda Für die meisten Menschen im ländlichen Uganda ist die Gesundheit die größte Sorge, aber die Gesundheitsvorsorge ist nach wie vor eine große Herausforderung. Zwar ist die Behandlung in den staatlichen Einrichtungen eigentlich umsonst, aber wegen einer chronischen Unterversorgung mit Medikamenten und unmotivierter, oft schlecht bezahlter, Mitarbeiter meist auch mangelhaft. Fehlende Medikamente und Dienstleistungen müssen häufig teuer organisiert werden.   

Unsere als SALEM „Hospital“ bekannte Einrichtung macht längst die Arbeit eines Krankenhauses, ist aber offiziell nur als Gesundheitszentrum registriert. Dementsprechend sind auch die Zuwendungen von Seiten der Regierung leider gering.

SALEM ist dafür bekannt, guten Service mit zuverlässigen Mitarbeitern für die ländliche Bevölkerung anzubieten. Die Patienten bezahlen nach Möglichkeit für die Behandlung, so dass ein Teil der laufenden Kosten finanziert werden kann. Im Moment werden aus 17 umliegenden Gesundheitszentren Schwangere und Gebärende nach SALEM überwiesen, wenn es Komplikationen gibt.

Manche Notfallsituation kann durch Vorsorge verhindert werden. So geht ein Team des SALEM-Gesundheitszentrums fünfmal im Monat in die umliegenden Dörfer, um zu impfen und über Familienplanung, Schwangerenvorsorge und die Verhütung von HIV/Aids und Malaria zu informieren. Die ehrenamtlichen Dorfgesundheitshelfer klären im Dorftheater  über sensible Themen auf, z. B. über die frühe Verheiratung von jungen Mädchen oder die Wichtigkeit von Latrinen oder feuerholzsparenden Herden.

Wie Sie sehen, ist die Arbeit im SALEM-Gesundheitszentrum sehr vielfältig und immens wichtig. Bitte helfen Sie mit, damit es bald die Anerkennung als Krankenhaus erhalten kann, denn dafür müssen noch weitere bauliche Veränderungen getätigt werden. Dann kann die Bevölkerung in der Region Nakaloke auch in Zukunft von qualitativ guter Gesundheitsversorgung profitieren. Hier können Sie für SALEM-Uganda spenden. Herzlichen Dank!

Gertrud Schweizer-Ehrler

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