SALEM – weltweit für den Frieden tätig

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Neues aus der SALEM-Welt

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Freiwillige Mitarbeiter bei SALEM

14.05.2018

Gutes tun und den eigenen Horizont erweitern

In vielen unserer SALEM-Projekte gibt es die Möglichkeit, als Volunteer - also freiwilliger Mitarbeiter - mitzuwirken. Oft wissen junge Erwachsene nach dem Abitur oder der Ausbildung noch nicht genau, wo sie ihr Lebensweg nun hinführen soll. Da ist ein Jahr, in dem man anderen Menschen hilft oder für den Schutz der Natur arbeitet, häufig hilfreich und bietet einem die Chance über den Tellerrand zu blicken. Danach ist es manchmal leichter sich zu entscheiden. Viele von unseren Freiwilligen wählen dann auch einen sozialen Beruf.

Wir haben hier den Bericht einer Teilnehmerin am Bundesfreiwilligendienst in SALEM-Kovahl. Sie schildert, was sie in diesem Jahr gemacht und gelernt hat. Vielleicht bekommt ja der eine oder die andere Lust, auch einmal bei SALEM mitzuarbeiten. Dies ist auch im Ausland, in SALEM-Uganda und -Ecuador möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nach dem Abitur war für mich klar: Ich will etwas Neues kennenlernen und erleben. Ein Jahr in besonderer Weise Gott und den Menschen widmen und ihnen dienen. Ein Jahr Abstand von der Schule.

Dieser Abstand bedeutete jedenfalls nicht, dass ich in diesem Jahr nichts gelernt hätte. Im Gegenteil, ich habe wahrscheinlich sogar mehr gelernt als ich es in der Schule je könnte, über das Zusammenleben mit den verschiedensten Menschen, Kommunikation, aber auch Konflikte anzusprechen und zu lösen, das Schicksal und Leid von anderen mitzutragen. Ebenso lernte ich mehr über mich selbst und das wahre Leben.

Während meinem Bufdi war ich sowohl in einer Kinderdorffamilie, als auch in der Arbeits- und Beschäftigungstherapie (kurz: ABT) eingesetzt.

In der Kinderdorffamilie bestanden meine Aufgaben aus Fahrdiensten zum Kindergarten und anderen Terminen der Kinder, Hausaufgabenbetreuung, Mitgestaltung der freien Nachmittage und Unterstützung der Erzieher bei Verwaltungsaufgaben. Kurz gesagt, den Alltag zusammen mit den Kindern und Erziehern gestalten und leben.

Ein großer Teil der ABT besteht aus der Arbeit im Garten. Hier half ich, gemeinsam mit den Betreuten aus der Lebensgemeinschaft SALEM Neestahl, beim Unkraut Jäten, Umgraben, Pflanzen, Gießen und Ernten. Im Bereich der Pferde war der alltägliche Pferdedienst mit Füttern und Ausmisten die hauptsächliche Aufgabe. Im Winter, als im Garten nicht allzu viel zu tun war, haben wir mit den Betreuten viel gebastelt und uns kreativ ausgetobt, aber auch in der Scheune Kartoffeln und Äpfel sortiert sowie Zwiebeln geputzt.

Zusammen mit den anderen Freiwilligen habe ich Andachten, die wöchentlich am Samstagabend stattfinden, vorbereitet und gehalten und mit den Kindern ein kleines Weihnachtsmusical einstudiert.

Es war ein herausforderndes, ereignis- und lehrreiches Jahr, das sich gelohnt hat!

 

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