Ein Brot für Kinder, die uns brauchen
05.02.2010Die herzberger Bäckerei backt nach einem traditionellen SALEM-Rezept ein Brot, das an den Bedientheken der tegut… Märkte angeboten wird und von dessen Verkaufspreis je 50 Cent direkt SALEM-Projekten weltweit zugute kommen.
Gutes essen und dabei Gutes tun – das ist die Idee, die hinter dem „SALEM-Brot“ steckt, das tegut… gute Lebensmittel und die herzberger Bäckerei derzeit anbieten. Das Roggen-Sauerteigmischbrot aus der Backstube der herzberger Bäckerei ist mehr als nur leckeres Backwerk, denn 50 Cent seines Verkaufspreises kommen direkt einem guten Zweck zugute: Alle Spenden fließen in eines der SALEM-Kinderdörfer oder -Hilfsprojekte.
Für die Kooperation zwischen tegut… und der herzberger Bäckerei auf der einen und SALEM auf der anderen Seite wurde auf Grundlage eines traditionellen SALEM-Rezeptes ein Brot mit kernigem Geschmack kreiert. „Das gab es so vorher noch nicht“, sagt Dr. Eckhart Schlinzig, Geschäftsführer der herzberger Bäckerei in Fulda. Aus einer traditionellen Rezeptur der SALEM-Backstube wurde gemeinsam ein Rezept entwickelt, „das dem Geschmack möglichst vieler Kunden entspricht“, erläutert Schlinzig. Heraus kam ein leckeres und vollmundiges Roggen-Sauerteigmischbrot mit Haferflocken, Gerstengrütze, Sesam und auch Leinsamen. Das SALEM-Brot ist – wie alle anderen Brotspezialitäten aus der herzberger Bäckerei – natürlich zu 100 Prozent aus Bio-Zutaten gebacken.
„Wir bei SALEM haben uns schon seit nahezu 40 Jahren der ökologischen Landwirtschaft verschrieben“, sagt SALEM-Geschäftsführer Gerhard Lipfert. In den SALEM-Dörfern wird bereits 1969 Brot in einer eigenen Vollwertbäckerei gebacken; zu einer Zeit, in der eine ökologisch-biologische Erzeugung von Lebensmitteln noch kaum verstanden wurde.
Den Erlös, nämlich 50 Cent je verkauften Brotes, wird SALEM für die dringenden Aufgaben in der Kinder-, Jugend- und Behindertenarbeit einsetzen – für die vielfache Arbeit von SALEM in der ganzen Welt.
Ergänzung zum Abschluss des Projekts, 11.08.2011:
Das SALEM-Brot wurde insgesamt 70.000 Mal verkauft! Zum Abschluss des Projekts überreichte Wolfgang Gutberlet, Seniorchef der Handelskette „Tegut“, zusammen mit Dr. Eckhart Schlinzig an SALEM-Geschäftsführer Gerhard Lipfert einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro. Zusammen mit einer ersten Tranche von 20.000 Euro vor zwei Jahren kamen so insgesamt 35.000 Euro für die SALEM-Arbeit zusammen. Herzlichen Dank!
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