12.06.2009Im Osten Ugandas werden die Lebensmittel knapp, berichtet Denis Medeyi, Projektleiter von SALEM-Uganda. Er versucht, weiteren Preissteigerungen durch Vorratskäufe zu entgehen.

Erst vor kurzem schlugen die Vereinten Nationen Alarm: Erstmals hungern weltweit mehr als eine Milliarde Menschen – welch trauriger Rekord. Nun kommt auch von SALEM-Uganda ein Hilferuf. Projektleiter Denis Medeyi berichtet der SALEM-Zentrale in Stadtsteinach, dass in der Teso-Region im Osten Ugandas die Lebensmittel knapp werden – so knapp, dass die ersten Menschen an den Folgen des Hungers sterben. Auch im benachbarten Bukedea-Gebiet ist die Lage dramatisch, erst vor kurzem machte sich Präsident Yoweri Kaguta Museveni vor Ort ein Bild der Lage.

Ursache für die Notlage sind nicht nur eine Dürreperiode und die dadurch entstandenen Ernteausfälle. Ein Großteil der Lebensmittel wird auch in den Sudan, wo es kaum funktionierende Landwirtschaft gibt, verkauft. Das führt dazu, dass das Angebot von Mais und Süßkartoffeln weiter verknappt wird, was wiederum zu steigenden Preisen führt. In einigen Dörfern essen die Menschen Blätter von wilden Pflanzen, um zu überleben.

Auch SALEM-Uganda spürt den Druck der Preise, die 2008 um 40 Prozent gestiegen sind. Durch Vorratskäufe versucht Projektleiter Medeyi weiteren Preissteigerungen zu entgehen.
Ihr Beitrag ist besonders in diesen Zeiten eine rettende Hilfe – Danke!



Nach oben